von Jürgen Sterzbach

Call auf McDonalds: Vorsicht, heiß

Börse Daily - Optionsscheine

Bei McDonalds geht es vorwärts. Auch Analysten äußern sich positiv. Ein Call-Optionsschein auf die Aktie von McDonalds mit einem Basispreis bei 150 US-Dollar und einer Fälligkeit am Ende dieses Jahres kann dabei von steigenden Notierungen überproportional profitieren. Im Update: Lufthansa.

Seit Anfang November letzten Jahres kennt die Aktie von McDonalds nur noch eine Richtung, und das ist nach oben. Die Dynamik nahm im April noch einmal zu, seitdem ist die steigende Tendenz steiler geworden. Das führte die Notierungen in dieser Woche auf einen neuen Rekordstand von 155,28 US-Dollar, nachdem sie das zuvor erreichte Hoch bei 153,90 US-Dollar nach einer Konsolidierung zurück zur steigenden Trendgerade überwunden hatten. Das Analysehaus RBC Capital hob das Kursziel für die Aktie von McDonalds zuletzt von 155 auf 170 US-Dollar an und beließ dabei seine Einstufung auf Outperform. Der zuständige Analyst urteilte, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten besser als der Sektor entwickeln könnte. Aktien von US-Restaurantketten hätten sich seit Jahresbeginn besser als die von Einzelhändlern entwickelt und den S&P 500 moderat geschlagen, analysierte die Investmentbank Barclays und kam bei McDonalds auch zu einer positiven Bewertung.

McDonalds (Tageschart in US-Dollar)

McDonalds Aktie Chart steigt

Strategie

Mit einem Call-Optionsschein (WKN CW673E) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden McDonalds-Aktie ausgehen, überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 150 US-Dollar und einer Fälligkeit am 14.12.2017 kann eine Rendite von 100 Prozent erzielen, wenn die Aktie spätestens bis zum Laufzeitende auf 170 US-Dollar steigt. Sollte die Aktie höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, kann ebenso eine höhere Rendite möglich sein.

Zu beachten ist: Falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis von 150 US-Dollar notiert, verfällt dieser Optionsschein wertlos. Andernfalls wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, muss die Aktie unter gleichen Bedingungen mindestens bei 160 Euro (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus dieser spekulativen Idee kann erwogen werden, sollte die Aktie nachhaltig unter 150 US-Dollar fallen.

Steigende Kurse

Kennzahlen 
 
 WKN:CW673E
 Akt. Kurs:0,88 – 0,90 Euro
 Basispreis:150,00 US-Dollar
 Abstand:4,80 US-Dollar (3,1%)
 Laufzeit:14.12.2017
 
 
 Typ:Call-Optionsschein
 Emittent:Citigroup
 BasiswertMcDonalds
 Kursziel:1,80 Euro
 Chance:100 Prozent
 
Order über Börse Stuttgart
 
 

Optionsschein-Update: Lufthansa

Call-Optionsschein mit 112 Prozent im Plus

Unsere im April vorgestellte Optionsschein-Idee, mit der WKN SE78FC, auf eine steigende Lufthansa-Aktie zu setzen, erhöhte ihren Gewinn. An der Börse Stuttgart notiert der klassische Call-Optionsschein mit einem Basispreis von 16 Euro und einer Fälligkeit am 14.03.2018 zur Stunde zum Geldkurs von 3,25 Euro und befindet sich mit 112 Prozent im Plus. Die Aktie brach aus dem seit Oktober bestehenden Aufwärtstrend nach oben aus und erreichte ein Hoch bei 19,01 Euro. Derzeit konsolidieren die Notierungen auf dem höheren Niveau. Wer seinen Gewinn noch nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung einer steigenden Lufthansa-Aktie in dieser spekulativen Position investiert bleiben möchte, beachtet, dass der Optionsschein wertlos verfällt, wenn die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis notiert. Sonst wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 1,0 ausbezahlt.

Lufthansa (Tageschart in Euro)

Lufthansa Aktie Chart steigt

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

‹ zurück