von Frank Sterzbach

K+S: Chance von 124 Prozent

Geschafft! Das neue Kaliwerk von K+S in Kanada ist am Start. Dies dürfte die Wettbewerbsfähigkeit des im MDAX notierten Unternehmens aus Kassel stärken. Wir stellen Ihnen einen Mini Future Long auf die Aktie von K+S vor.

K+S produziert nun auch Kali in Kanada. „Mit Bethune, dem modernsten Kaliwerk der Welt, stoßen wir in eine neue Dimension vor. Wir produzieren Kali nun auf zwei Kontinenten", so der seit Mai agierende, neue Vorstandschef Burkhard Lohr per Pressemitteilung. K+S plant, in diesem Jahr zwischen 600.000 und 700.000 Tonnen Kali im Werk Bethune zu produzieren. Ende 2017 soll die angestrebte jährliche Produktionskapazität von zwei Mio. Tonnen erreicht werden. Der erste Kalitransport per Güterzug wird voraussichtlich im August vom Werk Bethune zur neuen Hafenanlage von K+S in Vancouver starten. Von dort aus wird das Kali an Kunden weltweit verschifft. Kurzum: Mit der Eröffnung des Werkes Bethune treiben die Nordhessen ihre Internationalisierung im Kali-Geschäft voran und stärken somit ihre Wettbewerbsfähigkeit. Nach Angaben von K+S werden durch die Inbetriebnahme des Werkes in Kanada auch die durchschnittlichen Produktionskosten gesenkt. Die Analysten der Commerzbank haben die Einstufung für K+S vor kurzem nach einer Investorenveranstaltung auf „Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen.


Neuer Börsenbrief

 
 

  

Hebel von 3,9

Zum Chart. Die Aktie von K+S bewegt sich aktuell an der unteren Begrenzung eines mittelfristigen Aufwärtstrendkanals. Die untere Begrenzungslinie des Trendkanals verläuft gegenwärtig bei etwa 22,50 Euro. Das Kurstief von Mai bei 21,30 Euro stellt eine Unterstützungsmarke dar. Die 200-Tage-Linie befindet sich knapp darunter bei 21,28 Euro. Mit einem Mini Future Long (WKN SE7VAM) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden K+S-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 3,9 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 21 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier unter der im Chart dargestellten 200-Tage-Linie im Basiswert bei 21,25 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,44 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 30 Euro liegen. Das Chance-Risiko-Verhältnis bei dieser Trading-Idee beläuft sich somit auf 5,2 zu 1.

Tageschart: K+S (in Euro)

Aufwärtstrend Aktie
K+S Turbo

 

Steigende Kurse: Mini Future Long
steigende aktien
Kennzahlen (Stand: 28.06.2017, 07.45 Uhr)
 
 
 WKN:SE7VAM
 Akt. Kurs:0,59/0,60 Euro
 Basispreis:16,82 Euro
 Barriere:17,99 Euro 
 Laufzeit:endlos 
Order über Euwax / Börse Stuttgart
 
 Typ:Mini Future Long
 Emittent:Société Générale
 BasiswertK+S
 Kursziel:1,32 Euro
 Kurschance:124 Prozent
 
 



Spotlight-Update: Merck

12 Prozent im Plus 

Die Aktie von Merck hat die untere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals einmal mehr mit Erfolg getestet. Das Pharma-Papier aus dem DAX bleibt somit aus charttechnischer Sicht auf Kurs. Vor drei Wochen haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Merck (WKN UW5YZN) vorgestellt. Dieser konnte seitdem um 12 Prozent steigen.

 

Tageschart: Merck (in Euro)

Seitwärtstendenz Aktie
Merck Turbo

 

Boersen-TV Experten im Interview Börse Daily

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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